#### UPDATE 31.3.2023 #####So, jetzt war ich auch ein wenig unterwegs mit der Powerbank und habe sie auch mal mit entsprechendem Equipment getestet.Zuerst noch ein paar Infos zur Kapazität, die der Hersteller angibt:Minimale Zellenkapazität: 88.2Wh bei 3.6V = 24500mAhTypische Zellenkapazität: 90Wh bei 3.6V = 25000mAhDann habe ich sie einmal von 100% Ladung komplett entladen, und zwar nicht wie bei kleineren Akkupacks mit 5V sondern mit rund 20V – eben ein „echter“ Einsatz beim Laden von Notebook, Tablet und Co.Aufgefallen ist mir, dass das letzte 1% doch recht lange stehen bleibt – es blinkt zwar (wohl als Hinweis, dass gleich leer ist), aber es dauert noch eine ganze Weile, bis die Powerbank wirklich leer ist und ausgeht. In der gleichen Zeit hat sie vorher bestimmt um 5% abgenommen.Am Ende waren wir bei 3925mAh @ 20V, also knapp 79Wh. Das ist in jedem Fall ein ordentlicher Wert, da natürlich nicht 1:1 die gespeicherte Energie abgegeben wird. Ein Teil verliert man immer als Wärmeenergie, die Umwandlung zu 20V schlägt immer mit Verlusten zu Buche. Netto sind das also im Vergleich zum angegebenen Wert lediglich 12% Verlust, was absolut im Rahmen ist.Der Ladevorgang erfolgt bei rund maximal 19.8V und 3.45A, also knapp 70 Watt. Zwischendurch ging die Leistung um fast die Hälfte runter – evtl. ein Überhitzungsschutz, der gegriffen hat?Am Ende fließen so fast 100Wh durch die Leitung – also ein ähnlicher Verlustwert wie beim Entladen.Am 100W Port konnte ich der Powerbank maximal 93 Watt entlocken, zusätzlich waren dann nochmal bis zu 42 Watt am zweiten USB-C möglich – sehr ordentlich. Nicht so schön ist es allerdings, wenn man dann am USB-A noch etwas anschließt – der zweite USB-C fällt dann von 20 Volt auf 5V herunter und bringt somit nur rund 14 Watt, wie auch der USB-A. Die Angabe auf dem Schaubild stimmt also leider, das hat Anker besser gelöst.Alles in allem ist die UGREEN 145W aber eine klasse Powerbank mit ordentlich Power. Dass der USB-A mit 5V an den USB-C2 gekoppelt ist nimmt etwas Flexibilität, in der Praxis macht das aber vermutlich weniger Unterschied und daher gibt es 5 Sterne von mir – auch, weil die Powerbank aktuell nahezu konkurrenzlos ist.### 25.3.2023 ###Ein Vergleich mit der Anker 737 Power Bank...... ist - da ich heute erst die Power Bank von UGREEN erhalten habe - noch nicht wirklich möglich. Was ich aber bereits vergleichen kann, ist das Gewicht und die technischen Daten. UGREEN bzw. Amazon gibt das Gewicht hier mit 621 Gramm an - in Wirklichkeit sind es aber "nur" knapp 510g. Die Anker 737 Powerbank hingegen schlägt mit satten 631g zu Buche, bei angegebenen 632g. Also ein klarer Pluspunkt für UGREEN.Von der Kapazität her liegen beide dicht zusammen, Anker gibt 24Ah an, UGREEN 25Ah. Wichtig: diese Angaben beziehen sich normal immer auf 3.6V oder 3.7V und eben nicht auf 5V oder mehr! Daher ist man, sofern man wirklich nachmisst und das nicht weiß, immer enttäuscht und denkt an Falschangaben - ähnlich wie bei Festplatten, die z.B. 12TB ausweisen und dann formatiert nur 10,9TB anzeigen. Wie immer nutzen die Hersteller hier natürlich immer die für sie am besten ausfallende Maßeinheit - ganz legal und ohne Falschangaben machen zu müssen. Aber zurück zu den Power Banks: Wh (Wattstunden) wäre hier sicherlich die bessere Angabe, denn bei den mAh, die groß auf der Packung und der Power Bank selbst stehen fehlt natürlich jeder Hinweis, ob es wirklich bei 3.7V angeben ist.Bzgl. des möglichen Poweroutputs rühmt Anker sich mit 140W am USB-C Ausgang, der Name der UGREEN 100W lässt es erahnen: hier sind maximal 100W möglich. Die weiterhin angegebenen 145W beziehen sich hierbei auf die Nutzung beider USB-C Ports, dann sind 100W+45W möglich. Bei Anker kommt man bei Nutzung beider USB-C Ports auf zusammen 140W. Wichtig: die 140W an einem USB-C Port sind nur erreichbar, wenn Gerät und Kabel den Power Delivery Standard in Version 3.1 unterstützen. Das MacBook Pro 16“ soll das wohl können.Mal Abseits von PD 3.1 gibt das UGREEN - wenn alle drei Ports in Betrieb sind - 100W am ersten USB-C aus und kombiniert an USB-C 2 und USB-A noch 15W – zumindest laut Schaubild, das muss ich noch testen. Anker hätte hier klar die Nase vorn, weil am USB-A 18W möglich sind und beide USB-C kombiniert dann 122W bieten.So, noch etwas Praxis: rein von der Bauform finde ich das typische Barrendesign von UGREEN besser, weil es einfach flacher ist. Die Anker 737 geht hier einen eigenen Weg, der es vermutlich meistens einfach etwas schwieriger macht, sie sinnvoll zu verstauen – denn eine Power Bank ist ja für unterwegs im mobilen Einsatz gedacht. Das Display hingegen macht natürlich deutlich mehr her – nützlich ist vor allem die Information, wieviel Leistung denn gerade abgerufen oder aufgeladen wird. UGREEN hat hier ein ins Gehäuse eingelassenes Display, das nur in drei Ziffern anzeigt, zu wieviel Prozent die Power Bank geladen ist – sobald man einen ebenso nahtlos ins Gehäuse eingelassen Knopf betätigt. Was gefällt ist, dass das D...